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1. Mai 2019 | /


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Glück, König sein und ein enkeltaugliches Kreischa

Ich sitze in der Comedia Theatergästewohnung in Köln und habe 3 von 4 Vorstellungen „Glück – Einen kurze Geschichte der Menschheit“ hinter mir. Die Vorstellung heute hat viel Spass gemacht, wir hatten ein wunderbares Publikum und Heiki und Sabine haben grossartig gespielt.

Seit dem letzten Blogeintrag habe ich sehr viel Theatermusik gemacht. Neben „Glück – eine kurze Geschichte der Menschheit“ mit der Cie Freaks und Fremde habe ich bei der Inszenierung „König sein“ an den Landesbühnen Sachsen komponiert und spiele Bratsche, Melodica, Kalimba, Udu und erstmalig Toms. Dem Kritiker Andreas Herrmann hat es scheinbar gut gefallen.

„König sein“ Inszenierung und Ausstattung Heiki Ikkola Figurenspiel Sabine Köhler Spiel Tom Hantschel Musiker Frieder Zimmermann


Momentan arbeite ich ausserdem an einem Projekt, das mit Musik nur peripher zu tun hat. Gemeinsam mit meinem Freund André Spindler haben wir eine Förderung des Programms Miteinander Reden bekommen und veranstalten am 1.6. im Kreischaer Vereinshaus eine Zukunftskonferenz der Generationen für ein enkeltaugliches Kreischa. Der folgende Text erzählt, was es damit auf sich hat:

Wie wollen wir morgen leben?

Am Kindertag, dem 1. Juni, findet im Vereinshaus Kreischa eine Zukunftskonferenz statt, zu der alle Einwohner gleich welchen Alters herzlich eingeladen sind. „Wie wollen wir morgen leben?“ – unter diesem Motto wollen wir gemeinsam mit Ihnen Ideen für ein enkeltaugliches Kreischa entwickeln und erste Wege zur Umsetzung suchen.

Geht Ihnen das auch so? Sie schauen in die Zeitung, ins Internet oder schalten den Fernseher ein und sehen scheinbar überall nur Krisen? Kann man denn wirklich nichts tun, außer aller paar Jahre eine andere Partei zu wählen? Oder gibt es vielleicht andere Wege, um selbst etwas zu verändern?

Welche Zukunft wünschen Sie sich für Ihr Leben in Kreischa? Welche Zukunft Ihren Kindern, Ihren Enkeln? Ihrem Nachbarn? Glauben Sie, dass Sie an der Gestaltung unseres Ortes aktiv teilhaben können? Vielleicht, wenn Sie dabei nicht allein wären? Und was bedeutet Enkeltauglichkeit?

Vor ein paar Jahren haben wir, André Spindler (Saida) und Frieder Zimmermann (Quohren), den erstaunlichen Dokumentarfilm „Tomorrow – Die Welt ist voller Lösungen“ gesehen. Unsere erste Reaktion darauf: Den muss jeder, wirklich jeder sehen!

Der Film stellt verschiedene Projekte aus aller Welt vor, die von „einfachen Menschen“ verwirklicht wurden. Es geht um viele wichtige Themen: Von der Landwirtschaft und Ökonomie über Bildung und Ökologie bis zur Energie und Politik. Dabei gehen die Macher der Frage nach: „Was, wenn es die Formel gäbe, die Welt zu retten? Was, wenn jeder von uns dazu beitragen könnte? […] Was sie finden, sind Antworten auf die dringendsten Fragen unserer Zeit. Und die Gewissheit, dass es eine andere Geschichte für unsere Zukunft geben kann.“

Man muss aber gar nicht die ganze Welt bereisen, um wieder Hoffnung zu schöpfen. Es reicht, von Kreischa rund 60 km nach Nordosten zu fahren. Hier setzt die Gemeinde Nebelschütz gemeinsam mit ihren Bürgern seit ein paar Jahren Projekte um, die man guten Gewissens als Investition in eine enkeltaugliche Zukunft bezeichnen kann. Was mit Gestaltungswillen alles möglich ist, zeigt ein kurzer Film, den jeder im Internet anschauen kann: kurzelinks.de/nebelschuetz

Diese Hoffnung wollen wir weitertragen. Gemeinsam mit der Bürgerstiftung Kreischa laden wir Sie am Kindertag, dem 1.6.2019 ab 14 Uhr, ins Vereinshaus zur Zukunftskonferenz der Generationen für ein enkeltaugliches Kreischa ein.

Wir wollen miteinander reden. Im großen Saal des Vereinshauses zeigen wir den Kurzfilm „Wirtschaft geht auch anders: Die Gemeinde Nebelschütz“. Danach wird der Bürgermeister der Gemeinde Nebelschütz, Thomas Zschornak, in einem kurzen Impulsvortrag von seinen Erfahrungen berichten. Im Anschluss werden wir die Möglichkeit haben, mit ihm ins Gespräch zu kommen. Außerdem möchten wir zusammen mit Ihnen erste Projektideen entwickeln, die wir dann im Verlauf des nächsten Jahres gemeinsam gestalten und umsetzen. Zwischendurch wird es auch Pausen geben, mit Musik zum Träumen, Nachdenken und Visionen entwickeln – live gespielt vom Duo Anna-Katharina Schumann und Frieder Zimmermann.

Ein eigenes Kinderprogramm soll auch Eltern und Großeltern mit ihren Kindern/Enkelkindern die Teilnahme ermöglichen. Unser Anliegen ist es, wirklich alle Generationen anzusprechen. Auch die Kinder werden Ideen für die Zukunft Kreischas entwickeln. Mit Hilfe von zwei erfahrenen pädagogischen Betreuern, erarbeiten sie ihre eigenen Wünsche und Vorschläge für die Zukunft unserer Gemeinde. Vielleicht als großes Bild, vielleicht in Texten oder auch ganz anders…

Während der gemeinsamen Kaffeepause können wir die Gespräche im kleinen Kreis fortsetzen. Für einen Imbiss und Getränke wird dabei gesorgt sein.

Gegen 17 Uhr zeigen wir den Film „Tomorrow – Die Welt ist voller Lösungen“. Anschließend bleibt noch ausreichend Zeit, sich über den Film auszutauschen und oder weitere Projektideen zu entwickeln.

Die Ergebnisse und Eindrücke dieser Auftaktveranstaltung werden wir dokumentieren und auf unserer Website www.zukunft-kreischa.de sammeln. In den nächsten Wochen und Monaten werden wir regelmäßige Stammtische organisieren. Hier werden die entstandenen Ideen weiter diskutiert und vertieft. Die Bürgerstiftung stellt uns dafür ihre Räume zur Verfügung. Innerhalb eines Jahres möchten wir die ersten Projekte öffentlichkeitswirksam und zukunftsgerecht umsetzen. Und im besten Fall ergeben sich dabei Synergien, die heute noch gar nicht absehbar sind…

Ablauf am 1. Juni 2019:

14:00 Uhr: Begrüßung
14:15 Uhr: Kurzfilm: „Wirtschaft geht auch anders. Die Gemeinde Nebelschütz.“
14:20 Uhr: Impulsvortrag: Thomas Zschornak, Bürgermeister der Gemeinde Nebelschütz. Anschließend: Zeit für Fragen, Austausch und Diskussionen
15:00 Uhr: Ideensammlung zu verschiedenen Themen
16:00 Uhr: Pause: Kaffee und Kuchen
16:45 Uhr: Vorstellung der Ergebnisse des Kinderworkshops
17:00 Uhr: Film „Tomorrow – die Welt ist voller Lösungen“
19:00 Uhr: Diskussion, offenes Ende

Wir freuen uns auf Sie und Ihre Ideen!

André Spindler und Frieder Zimmermann